Calcium

Weshalb Calcium nicht gleich Calcium ist und es auch auf seine chemische Form ankommt.

Artikel vom Fr, 02. Dezember 2016

Was Sie schon alles über Calcium wussten und was vielleicht nicht

  • Von allen Mineralstoffen kommt Calcium im menschlichen Körper mengenmäßig am häufigsten vor; so finden sich im Körper eines Erwachsenen zwischen 1000 und 1500g Calcium
  • Etwa 99% davon sind gemeinsam mit Phosphor in Knochen und Zähnen gebunden und sorgen für deren Festigkeit
  • Darüber hinaus hat Calcium weitere vielfältige Aufgaben zu erfüllen, z. B. bei der Signalübermittlung zwischen den Zellen, bei der Übertragung von Nervenreizen, bei der Muskelkontraktion inklusive der Herztätigkeit und der Blutgerinnung
  • Calcium ist für den Körper essentiell, d.h. er kann den Mineralstoff nicht selbst herstellen, so dass er über die tägliche Ernährung zugeführt werden muss
  • Insbesondere während der Wachstumsphase ist die regelmäßige Zufuhr von Calcium unerlässlich, um frühzeitigem Knochenabbau im Erwachsenenalter vorzubeugen
  • Damit der Körper Calcium optimal verwerten und einlagern kann, benötigt er wichtige Spurenelemente und Vitamine, u.a. Kupfer, Zink, Vitamin D und C
  • Viele Präparate zur Vorbeugung von Calciummangel enthalten einfaches Calciumcarbonat; diese anorganische Verbindung ist schwer wasserlöslich, weshalb der Körper den Mineralstoff nicht optimal ausnutzen kann
  • Eine bessere Bioverfügbarkeit weist organisch gebundenes Calcium in Form von Calciumcitrat auf; Calciumcitrat ist gut wasserlöslich und zudem ein Basenspender, welcher der Übersäuerung des Körpers entgegen wirkt
  • Calcium wird häufig mit Magnesium kombiniert; dies ist darin begründet, dass beide Mineralstoffe bei der biologischen Verwertbarkeit in enger Wechselwirkung zueinander stehen. Dabei gilt das für den Körper optimale Verhältnis von 2:1. Magnesium ist ebenfalls Bestandteil der Knochen und Zähne und ist u.a. wichtig für die Muskelkontraktion
  • Insbesondere für sportlich Aktive empfiehlt sich die Zufuhr von Calcium und Magnesium; die durchschnittlichen Verluste an Calcium und Magnesium über den Körperschweiß weisen mit 40 mg Calcium und 20 mg Magnesium pro Liter Schweiß besagtes Verhältnis von 2:1 auf
  • Hinsichtlich der Bioverfügbarkeit von Magnesium ist aufgrund von Studien organisch gebundenes Magnesiumcitrat zu empfehlen

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